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Tuesday, 19 December 2006 |
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"Autonomie für unterdrücktes Tibet ist ein berechtigtes Anliegen"  | Regionalratspräsident Franz Pahl und der Ministerpräsident der tibetischen Exilregierung, Samdhong Rinpoche. © 2006 STOL | Südtirol Online, 18 Dezember 2006 Regionalratspräsident Franz Pahl hat am Montag den Ministerpräsidenten der tibetischen Exilregierung, Samdhong Rinpoche, in Trient empfangen. „Die chinesische Regierung macht sich in Tibet seit einem halben Jahrhundert schwererVölkerrechtsverletzungen schuldig“, betonte Pahl beim Empfang von Rinpoche.
Die Forderung nach einer Autonomie für das unterdrückte Tibet sei darum „ein mehr als berechtigtes Anliegen, dem sich die chinesische Volksrepublik nicht länger verschließen“ dürfe, sagte Pahl weiter. Die tibetische Exilregierung sei der „einzig legitime Vertreter der sechs Millionen Tibeter, die heute auf chinesischem Staatsgebiet leben. Samdhong Rinpoche ist enger Mitarbeiter des Dalai Lama. 2001 wurde er zum ersten Mal zum Ministerpräsidenten der tibetischen Exilregierung in Indien gewählt. Schon als Kind wurde er als Reinkarnation seines Vorgängers, des IV. Samdhong Rinpoche anerkannt. Nach dem gescheiterten Volksaufstand von 1959 floh er zusammen mit dem Dalai Lama und vielen Tibetern nach Indien. Rinpoche lud Pahl zu einem Besuch in Tibet ein.
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