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Thursday, 31 January 2008 |
Schwester des Dalai Lama in Südtirol
Jetsun Pema, jüngere Schwester des 14. Dalai Lama und Leiterin der exiltibetischen Kinderdörfer, hat am Freitag Landeshauptmann Luis Durnwalder einen Besuch abgestattet.
Süd Tirol Online, 25.01. 2008
Pema hat mit dem Landeshauptmann noch einmal dessen letztes Treffen mit dem Dalai Lama Revue besprochen und ihm weitere Hilfsvorhaben in den Kinderdörfern ans Herz gelegt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Schicksal der Flüchtlingskinder aus Tibet, die ihr Heil im Exil in Indien suchen und dort in den von Pema betreuten Kinderdörfern landen.
So sind allein im Kinderdorf in Dharamsala mehrere Tausend Kinder untergebracht, denen man ein Dach über dem Kopf, Verpflegung und eine Schulbildung bietet.
"Wir haben in den letzten Jahren immer wieder in die Strukturen in den Kinderdörfern in den exiltibetischen Siedlungen in Indien investiert", so der Landeshauptmann. So sei auch das Schülerheim in Mundgod zustande gekommen, das er vor wenigen Tagen besucht hat.
Das Land will dieses Engagement auch in Zukunft aufrecht erhalten. "Mir wurden Vorschläge für die Unterstützung weiterer Projekte vorgelegt", so Durnwalder. Diese gelte es nun zu überprüfen und gegebenenfalls in das Programm zur Entwicklungszusammenarbeit einzubauen.
Jetsun Pema überbrachte ihrerseits die Grüße ihres Bruders, des Dalai Lama. "Mein Bruder und der Landeshauptmann sind Freunde. Wir nutzen deshalb auch jede Gelegenheit, den Landeshauptmann über die Entwicklungen in Tibet und im Exil auf dem Laufenden zu halten", so Pema.
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